Artgerechte Tierfütterung heißt, Futter anbieten,
so wie es die Natur vorgibt.

 

Der Hund ist wie sein Vorfahre, der Wolf, ein Beutetierfresser. Zu den Beutetieren zählen Wühlmäuse, Lemminge und (Hühner-) Vögel. Auch Elche, Wildschweine und Rehe haben einen Platz auf ihrem Speiseplan. Egal welches der aufgezählten Beutetiere wir uns anschauen, alle liefern sie viele wichtige Eiweiße und Fette, die in Form von Muskelfleisch zu finden sind. Ihre Organe wie Leber und Niere liefern fettlösliche Vitamine und Spurenelemente. Die Knochen sorgen für eine Kalziumzufuhr und das Blut sorgt für das nötige Natrium. Selbst der Mageninhalt des Beutetieres liefert wasserlösliche Vitamine und kleine Teile an Fasern, in Form von Kräutern, Gräsern und Beeren.

 

Fakt ist: Die Ernährung des Hundes sollte sich somit nach dem Speiseplan des Wolfes orientieren.

 

Bestandteile eines guten Futters:

Gutes Futter beinhaltet:

  • hohen Anteil an hochwertigem Eiweiß in Form von (Muskel-)fleisch
  • kleiner Anteil an Innereien, diese sorgen für eine Eiweiß- und Vitamin-/Mineralstoffzufuhr
  • max. 50 % aufgeschlossenes Getreide und/oder Gemüse (Kohlenhydrate und Fasern)
  • hochwertige Fettlieferanten (mind. 10% in Trockenzubstanz) tierisch (Hühnerfett, Fischöl) und pflanzlich (Distelöl, Sonnenblumen, Leinsamen, Maisöl, Rapsöl)
  • natürliche Antioxidantien (diese verhindern, dass das Fett in der Trockennahrung ranzig wird), wie Vitamin E und Vitamin C

 

im Handel erhältliche Tiernahrung:

Erwiesen wurde, dass 70-80% aller Krankheitsfälle, die dem Tierarzt vorgestellt wurden, direkt oder indirekt Ernährungsbedingt auftraten.
Die Mehrheit an Tierbesitzer füttern industrielles Hunde- und Katzenfutter. Dies liegt warscheinlich daran, dass die Deklaration der Futtersorten nicht einsichtig genug für den Tierbesitzer ist.
Nur wenige wissen, dass u.a die künstlichen Antioxidantien wie E320 und E321 schwere Krankheiten wie Leberschäden, Krebs, Lungentumore etc. begünstigen und hervorrufen können.

 

Inhaltsstoffe des "industriellen Tierfutters" und das 4% Märchen

Das Gesetz besagt, dass der Fleischanteil im Tierfutter mind. 4% betragen muss. Pflanzliche und tierische Neben- und Abfallprodukte finden meist hier den Weg zur Verwendung.  Nicht anders sieht es hier mit dem "Fleischanteil" aus. Was als "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" deklariert ist, sind in der Tat oft Schlachtabfälle, Federn, Füße, Hufe, Klauen, Tiermehle, Schnäbel, Kadaver etc.

Jeder Tierbesitzer,der sich die Inhaltsstoffe einer Dose mal angeschaut hat, kennt dies. Auf fast jeder Dose ist es zu lesen: "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind. 4% (z.B. Geflügel). Doch was sagt uns diese Angabe?  Diese Inhaltsangabe besagt lediglich, dass von den "Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen" in der Dose 4% vom Gefügel kommen. "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" sind nicht selten eine Umschreibung für Schlachtabfälle, dies können 4% Geflügeldärme, Geflügelhirne, Schnäbel, Füße oder Federn etc. sein.
Über die restlichen 96% der Dose gibt es keine Angabe. Der Inhalt kann also z.B. 96% Lamm- oder Schweineschlachtabfälle enthalten und die ganze Futtersorte heißt dann immer noch "Geflügel".


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